Liebe Leserinnen und Leser,
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wie jede Woche versende ich heute einen Newsletter, der Hoffnung machen soll.
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Jeden Tag entwickelt der Mensch innovative Ideen, wie unsere Zivilisation doch noch auf einen nachhaltigen Pfad kommen kann. Hier finden Sie jede Woche drei positive und lösungsorientierte Innovationen aus den Bereichen Energie, Mobilität und Technik.
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Eine Bitte noch: Dieses Projekt lebt von Ihren Empfehlungen. Berichtet gerne in eurem Bekanntenkreis über den Newsletter von Domus News. Oder leitet ihn einfach mit einer kurzen Empfehlung weiter. Die Anmeldung ist unkompliziert möglich unter http://werkstatt.js-mainz.net - oder über den Button gleich unter diesem Text.
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Ich wünsche euch viel Spaß beim Lesen!
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Inhalt
- Energiewende mit Eisen: Dieser Kreislauf speichert massig Energie!
- Zürich wandelt Stadtautobahn in Fahrradtunnel um
- Erstes NSU-Dokumentationszentrum in Chemnitz eröffnet
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Bild: nugroho dwi hartawan/ Pixabay
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Energiewende mit Eisen: Dieser Kreislauf speichert massig Energie!
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Bild: OpenClipart-Vectors/ Pixabay
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Das ist die Idee:
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An der TU Darmstadt und entsteht derzeit eine der größten Speicheranlagen, die mit Eisen funktionieren. Das ist eine ziemlich große Sache, denn bis 2030 brauchen wir schätzungsweise eine Speicherkapazität von 100 GWh und wir haben davon bisher erst ein Drittel erreicht. Eisenspeicher könnten da einen großen Teil zu beitragen. Das Team Clean Circles, möchte Teil der Lösung sein, indem es an Eisen als Energieträger forscht. Durch die Reduktion und die Verbrennung von Eisen kann ein Kreislauf geschaffen werden, der nachhaltig und effizient Energie speichern kann. So wollen sie zum Beispiel alte Kohlekraftwerke „retrofitten“ und statt Kohle Eisen in ihnen verbrennen.
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So funktioniert die Technik:
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Eisen gibt es im reduzierten sowie im oxidierten (= rostigem) Zustand. Der Rost ist der Energieträger. Mit erneuerbaren Energien soll nun rostiges Eisen zu elementarem Eisen reduziert werden, indem ihm der Sauerstoff entnommen wird. Dadurch, dass dieser Vorgang Energie erfordert, wird diese Energie quasi im Eisen gespeichert. Um diese Energie später nutzen zu können, braucht es im zweiten Schritt wieder die Oxidation des Eisens. Die führt man durch, indem man das Eisen verbrennt, also unter hohen Temperaturen in Kontakt mit Sauerstoff setzt. Die Wärme, die dabei entsteht, kann genutzt werden, um damit Dampfturbinen anzutreiben, welche wiederum Strom produzieren.
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Wann könnte sie Realität werden?:
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Die Anlage der TU Darmstadt produziert ein Megawatt. Diese dient zur Entwicklung und Erforschung der Technik wie etwa der Optimierung der Verbrennung. Die Roadmap auf dem Weg in den Markt ist aber schon geplant: Als nächsten Schritt plant die Universität eine Kooperation mit Stadtwerken in einer Dimension vom zehn Megawatt. Danach könnte man noch größer denken, zum Beispiel in der Dimension von Kohlekraftwerken. Möglich ist aber auch, dass kleine und dezentrale Anlagen vorteilhafter sein könnten.
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Eine genauere chemische Erklärung finden sie hier.
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Einheitliches Buchungssystem: Bahnfahren durch Europa wird einfacher
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Bild: OpenClipart-Vectors/ Pixabay
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Das ist die Idee:
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Bahnfahren ist nachhaltiger als Fliegen. Auf internationalen Reisen ist der Ticketerwerb allerdings oft ein Kraftakt, da jede große nationale Bahngesellschaft ein eigenes Ticketsystem führt. Heute sind daher teilweise noch mehrere Fahrscheine für internationale Reisen nötig. Für Reisende kann das Nachteile haben, etwa wenn Anschlusszüge wegen Verspätungen verpasst werden und Fahrgastrechte dann nicht mehr greifen. Daher soll nun ein einheitliches System eingeführt werden.
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So funktioniert die Technik:
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Ab Herbst 2025 soll die Deutsche Bahn (DB) an die technische Schnittstelle (OSDM, "Open Sales and Distribution Model") angeschlossen werden. Auf bahn.de und in der DB Navigator-App können dann neben innerdeutschen Fahrten auch Fahrten ins Ausland und sogar innerhalb der Nachbarländer gebucht werden.
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Wann könnte sie Realität werden?:
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Im Herbst 2025 geht es los. Im ersten Schritt wird sich der Fahrkartenkauf für Züge der Bundesbahnen der Schweiz (SBB) und Österreich (ÖBB) vereinfachen. Monat für Monat sollen dann neue Partner hinzukommen.
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Solarstrom ohne Sonnenlicht: So funktionieren diese neuen Module
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Bild: OpenClipart-Vectors/ Pixabay
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Das ist die Idee:
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Solarpanels sind günstig und fast überall leicht zu installieren. Das Problem: Nachts, wenn die Sonne nicht scheint, können sie keinen Strom liefern. Das Energienetz ist dadurch starken Schwankungen ausgesetzt, die durch fossile Energien wie etwa Kohlekraftwerken ausgeglichen werden müssen. Wissenschaftler*innen entwickelten nun Module, die auch bei Nacht Energie erzeugen können - indem sie die Wärmestrahlung der Erde nutzen.
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So funktioniert die Technik:
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Die Module bestehen aus einem neu entwickeltem Material: Quecksilber-Cadmium-Tellurid. Und dieses neue Material kann Wärmestrahlung in Strom umwandeln. Im Prinzip wird dazu die Infrarotstrahlung genutzt, die von der Erde abgestrahlt wird - auch bei Nacht. Und das ist viel Energie: Ungefähr dieselbe Energiemenge, die die Erde bei Tag durch Sonnenlicht aufnimmt, gibt sie nachts in Form von Infrarotstrahlung auch wieder ab. Diese Energie ist bisher weitgehend ungenutzt. Das neue Material kann nun auch die langwelligen Infrarotphotonen absorbieren.
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Wann könnte sie Realität werden?:
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Tatsächlich gibt es noch einige offene Fragen. Die Leistung von bestehenden Solaranlagen kann noch nicht erreicht werden, allerdings steht die Technologie auch erst am Anfang. Ein großes Problem sind die giftigen Schwermetalle Quecksilber und Kadmium, deren späteres Recycling noch völlig ungeklärt ist. Außerdem ist die Herstellung der chemischen Verbindung Quecksilber-Cadmium-Tellurid extrem energieaufwendig. Mit einer wirtschaftlichen Anwendung kann in den nächsten Jahren daher noch nicht gerechnet werden. Das Potenzial ist allerdings so riesig, dass an der Technologie vermutlich weiter geforscht werden wird.
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Eine genauere chemische Erklärung finden sie hier.
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Zum Schluss möchte ich mich an ihrem Interesse an neuen und nachhaltigen Innovationen bedanken. Es ist meine Überzeugung, dass Angst vor der Zukunft nur lähmt. Technische Innovation ist kein alleiniger Heilsbringer, um dem Klimawandel und Artensterben zu begegnen. Aber ohne Innovation wird ein nachhaltiger Wandel kaum gelingen. Daher wünsche ich Ihnen Kraft und Optimismus zum Nachdenken und wünsche Ihnen noch eine schöne Woche!
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