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Foto: Roy Buri
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Liebe Tierfreund:innen,
diese Woche ist so einiges Kurioses passiert. Von einer weisen Entscheidung der neuen Bundesregierung bis hin zu einer wilden Eskalation im Internet über Zoos - hier findet ihr alles, was diese Woche wichtig war, auf einen Blick.
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Wegen Tierquälerei: Strafanzeige gegen Pferdeshow Cavalluna
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Foto: Patou Ricard
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Die Tierschutzorganisation PETA hat Strafanzeige gegen die Pferdeshow Cavalluna wegen Tierquälerei und Missbrauch erstattet. Der Organisation liegen Aufnahmen aus verschiedenen Shows über mehrere Jahre vor. Teile davon sind auch auf Ihrer Website zu finden. Die Bilder zeigen unter anderem eine verbotene Zäumung der Pferde, die sogenannte Rollkur. Cavalluna streitet alle Vorwürfe ab. Tierschutz habe oberste Priorität. Auch, wenn die Vorwürfe sich nicht bestätigen sollten, bleibt die Kritik an den Shows berechtigt. Eine Performance mit Musik, Feuer, Blinklichtern und Publikum bedeutet für die Fluchttiere großen Stress. Wer sich für Pferde begeistert, sollte sich für ihren Schutz einsetzen anstatt für ihr Leid Eintritt zu bezahlen. Ob die Strafanzeige von PETA bei der Staatsanwaltschaft Berlin Erfolg haben wird, ist noch offen. Wir bleiben dran.
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Regierung streicht 25 Bundesbeauftragte - Tierschutzbeauftragte bleibt
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Foto: Bundesministerium für Landwirtschaft, Ernährung und Heimat
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Um Geld zu sparen, hat die neue Bundesregierung 25 Stellen von Bundesbeauftragten gestrichen. Auch an der Bundestierschutzbeauftragten hatten zuvor Stimmen aus der CDU gewackelt. Nun steht fest: Ariane Kari darf im Amt bleiben. Ihr Arbeitsvertrag wäre bald ausgelaufen. Nun wurde er auf drei Monate verlängert. Besonders unter der neuen Regierung ist eine Bundestierschutzbeauftragte unerlässlich. Obwohl Tierschutz im Grundgesetz verankert ist, scheint die neue Regierung sich nicht besonders dafür einsetzen zu wollen. Mit dem gelernten Metzger Alois Rainer als Landwirtschaftsminister bewegen wir uns wieder hin zu mehr Lobbyarbeit für die Fleischindustrie. Rainer spricht sich für sinkende Fleischpreise und gegen "Verbote" von Fleisch aus. Ariane Kari kann dem Trend hoffentlich etwas entgegensteuern.
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Nach Streit mit Tierschützer: Tausende protestieren gegen Zoos in Wuppertal
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Foto: aknourkova
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In Wuppertal sind über 2.000 Menschen gegen Zoos auf die Straße gegangen. Anlass war ein Streit zwischen der Stadt Wuppertal und dem Tierschützer und Influencer Robert Marc Lehmann. Wuppertal hatte Lehmann für einen Vortrag bei ihrem "Zukunftsfestival" eingeladen. Wenig später bat die Stadt ihn, sich in seinem Vortrag nicht kritisch über Zoos zu äußern. Der Tierschützer sagte den Vortrag ab und erhielt daraufhin ein Anwaltsschreiben im Namen der Stadt, das Schadenersatz forderte. Lehmann rief anschließend seine Follower:innen zur Demonstration auf. Die Stadt Wuppertal hat inzwischen ein Statement veröffentlicht, in dem es heißt, man bedauere die Eskalation. Diese sei nicht beabsichtigt gewesen. Lehmann nimmt's mit Humor und bedankt sich auf Instagram bei der Stadt dafür, dass sie die große Anti-Zoo-Demonstration überhaupt erst möglich gemacht habe.
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Foto: Georg Wietschorke
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Das war's für diese Woche mit unserem kompakten Tierschutzüberblick. Für mehr Tierschutzthemen mit tieferen Analysen und Hintergründen, schaut auf unserer Seite vorbei und folgt uns auf Instagram und Co. Bis nächste Woche!
Alles für die Tiere immer 🐾
Eure TiB-Redaktion
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