Aufgeheizte Wahlkämpfe und Polarisierung – immer mehr Parteivertreter werden Opfer von Attacken. Dafür kann es mehrere Erklärungen geben.
Erneut sind Angriffe auf Parteimitglieder 2025 gestiegen. Am meisten seien Mietglieder der AfD von Attacken betroffen gewesen und auch CDU-Mitglieder seien zunhemend stärker betroffen. Ganze 5140 Straftaten habe die Polizei im vergangenen Jahr in diesem Zusammenhang registriert – 1852 Straftaten galten Repräsentanten der AfD.
2024 lag die Zahl der Angriffe auf Parteivertreter noch bei 3690 und 2023 bei nur 2790. Auf 2025 bedeute dies einen Anstieg von 40 Prozent. Ein Grund für diese exreme Zunahme sei unter anderem das aufgeheizte Wahlkampf-Klima seit Anfang 2025.
Dass die AfD dem rechten Spektrum zuzuordnen ist, legt die Vermutung nahe, der Anstieg könne auf die sich verhärtenden Fronten zwischen rechts und links zurückzuführen sein. Wie die Bundesregierung jedoch ausführt, registrierte die Polizei 2025 insgesamt nur 121 gegen AfD-Mitglieder gerichtete Gewaltdelikte, bei denen mehrheitlich eine politisch links motivierte Haltung der mutmaßlichen Täter maßgeblich gewesen sein woll. Bei insgesamt 5140 Straftaten, ist das ein Anteil von 2,35 Prozent.
IDennoch lässt sich ein Unterschied erkennen. In den Vorjahren waren noch Mitglieder der Grünen am häufigsten Opfer solcher Attacken geworden. Die meisten Delikten, die 2025 Grünen-Vertreter zum Ziel hatten, laut Polizei keinem spezifischen Phänomenbereich zugeordnet werden.