Dichte Tannen, uralte Buchen und Küsten, in denen die Bäume bis ans Meer reichen: Deutschlands Wälder prägen ganze Regionen – und erzählen von der Vielfalt der heimischen Natur. Fünf Gebiete stechen dabei hervor.
Schwarzwald
Kaum ein Wald ist so eng mit Deutschland verbunden wie der Schwarzwald. Die Region im Südwesten steht für dunkle Tannenwälder, tiefe Täler und weitläufige Höhenzüge. Vor allem die Mischung aus dichter Natur und traditioneller Kulturlandschaft macht den Schwarzwald bis heute zu einem der bekanntesten Waldgebiete des Landes.
Nationalpark Hainich (Thüringen)
Mitten in Thüringen liegt der Nationalpark Hainich – Deutschlands größter zusammenhängender Laubwald. Teile des Gebiets gehören zum UNESCO-Weltnaturerbe. Alte Buchenwälder, abgestorbene Baumriesen und kaum berührte Natur verleihen dem Wald den Charakter eines Urwalds.
Darßwald (Mecklenburg-Vorpommern)
An der Ostseeküste Mecklenburg-Vorpommerns trifft Wald auf Meer. Im Darßwald reichen windgeformte Bäume und schmale Wege bis an die Dünenlandschaft heran. Die besondere Lage zwischen Küste und Wald macht das Gebiet zu einer der ungewöhnlichsten Naturlandschaften Deutschlands.
Bayerischer Wald
Der Bayerische Wald bildet gemeinsam mit dem Böhmerwald eines der größten zusammenhängenden Waldgebiete Europas. Die Region ist geprägt von ausgedehnten Fichten- und Mischwäldern, abgelegenen Wegen und einer Landschaft, die vielerorts bewusst sich selbst überlassen wird.
Pfälzerwald
Der Pfälzerwald im Süden von Rheinland-Pfalz gilt als größtes zusammenhängendes Waldgebiet Deutschlands. Charakteristisch sind die markanten Buntsandsteinfelsen, die sich zwischen den Kiefernwäldern erheben und die Landschaft prägen.
Der schönste Wald ist immer noch der Westerwald!