Mit gefälschten Briefen im Namen der Bundesnetzagentur versuchen Betrüger, an Daten und Geld zu kommen. Wie man die Briefe erkennt und was dann zu tun ist.
In einer Mitteilung weist die Bundesnetzagentur auf gefälschte Briefe hin, die sich gezielt an Betreiber von Photovoltaikanlagen richten. Den Adressaten werde darin vorgeworfen, ihre Anlage nicht ordnungsgemäß im Marktstammdatenregister registriert zu haben. Als vermeintliche Konsequenz solle man die Anlage bei einer gefälschten Mailadresse registrieren und eine Strafe in Höhe von 41,60 Euro zahlen.
Wie erkenne ich den Betrug?
Der einfachste Weg: Die angeblichen Kontaktdaten überprüfen. In den gefälschten Schreiben sind diese laut Bundesnetzagentur nämlich falsch. Es beginnt schon bei der Absenderadresse, die keine reale Adresse der Netzagentur sei. Stattdessen werde auf eine nicht existierende Außenstelle in Sömmerda verwiesen. Auch die Telefonnummern und die angegebene Mailadresse gebe es bei der Bundesnetzagentur so nicht. Überschrieben seien die Briefe in den bekannten Fällen mit folgendem Betreff: „Hinweis auf Pflichtverstöße nach EEG und MaStRV Zahlung einer EEG-Sanktionszahlung“.
Was soll ich tun, wenn ich ein gefälschtes Schreiben erhalte?
Die Bundesnetzagentur empfiehlt, die örtliche Polizei zu informieren und Strafanzeige gegen unbekannt zu erstatten. Die Aufforderungen, Geld zu überweisen oder eine Mail an die gefälschte Adresse zu senden, sollten ignoriert werden. Auch sollten Betroffene auf keinen Fall persönliche Daten wie die IBAN mitteilen. Um andere vor der Masche zu warnen, rät die Bundesnetzagentur zudem, Freunden und Familie von dem Brief zu erzählen.