Schwimmen und Abkühlen: Tipps für Mainz im Sommer

Wenn die Temperaturen auf über 30 Grad steigen, stellt sich jedes Jahr dieselbe Frage: Wo lässt sich’s in Mainz und Umgebung bei Hitze am besten aushalten? Wir haben die beliebtesten Freibäder, Badeseen und Naherholungsplätze rund um die Stadt zusammengestellt – von zentral bis naturnah, von familienfreundlich bis geheimtippverdächtig. Von Katarina Bergmann.

Wo kann man in Mainz baden gehen?

In der Stadt selbst sind vor allem zwei Freibäder gefragt: das Taubertsbergbad in der Oberstadt und das Freibad Mombach. Das Taubertsbergbad bietet ein großes 50-Meter-Becken, eine Rutsche, eine große Liegewiese und einen separaten Kinderbereich – ideal für Familien und Sportliche.
Das Freibad Mombach ist kleiner, ruhiger und besonders bei Stammgästen beliebt. Es punktet mit gemütlicher Atmosphäre und viel Schatten. An besonders heißen Tagen lohn es sich früh zu kommen – die Besucherzahl wird teilweise begrenzt.

Schwimmreifen in Schwimmbecken
Mehrere Schwimmbäder laden zum Plantschen im Wasser ein. Quelle: Unsplash / Jubio Hernandez

Gibt es Badeseen in der Nähe von Mainz?

Auch wenn es innerhalb der Stadt keine offiziellen Badeseen gibt, finden sich in der Umgebung mehrere schöne Plätze zum Schwimmen in der Natur. Besonders bekannt ist der Waldsee in Mörfelden, etwa 20 Autominuten von Mainz entfernt. Mit Sandstrand, Kiosk und viel Platz gehört er zu den beliebtesten Badeseen im Rhein-Main-Gebiet.

Etwas ruhiger ist der Riedsee bei Leeheim. Er ist naturbelassen und bietet eine entspannte Atmosphäre ohne viel Trubel. Ein Geheimtipp der Redaktion: Der Badesee Vogel in Trebur ist circa 30 Minuten mit dem Auto entfernt und bietet Besuchenden eine entspannte Gartenathmosphäre und immer einen einen Platz im Schatten.

See mit Steg
Die Natur kann man an einem heißen Sommertag am Besten an einem der zahlreichen Badeseen genießen. Quelle: pexels / Heiner

Gibt es ein Naturfreibad in der Nähe von Mainz?

Wer auf Chlorwasser verzichten möchte, findet mit dem Naturerlebnisbad in Bingen eine schöne Alternative. Das Schwimmbecken wird dort biologisch gereinigt – ganz ohne chemische Zusätze. Die Anlage ist familienfreundlich, gepflegt und bietet neben dem Schwimmbecken auch einen flachen Kinderbereich, eine große Liegewiese und schattige Plätze. Besonders beliebt ist das Bad bei Menschen, die Wert auf Nachhaltigkeit legen oder empfindlich auf klassische Freibadchemie reagieren. Mit dem Auto ist das Bad von Mainz aus in etwa 30 Minuten erreichbar, auch eine Anreise mit dem Zug nach Bingen ist möglich.

Darf man im Rhein schwimmen?

So verlockend der Sprung ins kühle Wasser auch wirken mag: Das Schwimmen im Rhein ist in Mainz offiziell verboten. Die Strömungen sind tückisch, die Fahrrinne wird von Frachtschiffen stark genutzt und es gibt keine gesicherten Badezonen. Immer wieder kommt es zu lebensgefährlichen Situationen, wenn Menschen die Gefahren unterschätzen oder sich zu weit vom Ufer entfernen.

Trotzdem suchen viele Erholungssuchende im Sommer die Nähe zum Fluss – etwa an der Maaraue in Mainz-Kastel oder am Oppenheimer Rheinufer. Dort lässt es sich gut am Wasser sitzen, die Füße ins kühle Nass halten oder einfach die Aussicht genießen. Wer jedoch tatsächlich schwimmen möchte, sollte auf die umliegenden Freibäder und Seen ausweichen – dort ist das Baden sicher und erlaubt.

Wie teuer sind die Bademöglichkeiten?

In unserer interaktiven Grafik findest du eine Übersicht der Eintrittspreise in Euro für Erwachsene zu allen im Text genannten Badeorten – übersichtlich dargestellt und direkt vergleichbar. So siehst du auf einen Blick, wo sich ein Tagesausflug besonders lohnt und welche Alternativen kostenfrei sind.