Nur jeder fünfte deutsche Baum gesund

Foto: Roya Ann Miller/Unsplash
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Der Zustand der deutschen Wälder hat sich in den vergangenen Jahren nicht verschlechtert – aber auch nicht verbessert. Das zeigt der neue Waldzustandsbericht. Kritik an der Forstpolitik in Bund und EU kommt von verschiedenen Seiten.

Den deutschen Wäldern leiden weiterhin unter den Schäden der Dürrejahre zwischen 2018 und 2020. Das geht aus dem Waldzustandsbericht hervor, der heute von Bundeslandwirtschaftsminister Alois Rainer (CSU) präsentiert wurde. Demnach sei nur jeder fünfte Baum gesund.

Der Zustand der Wälder in Deutschland habe sich zwar nicht verbessert, aber auch nicht verschlechtert. Dies sei auch dem Bestreben der Bundeslandwirtschaftsministeriums zu verdanken, die Wälder an den Klimawandel anzupassen.

WWF kritisiert übermäßige Forstbewirtschaftung

Der Umweltverband WWF kritisiert, Bundeslandwirtschaftsminister Rainer habe die Forstbewirtschaftung über ein verträgliches Maß hinaus gefördert. Kritik kommt auch vom Verband der Waldbesitzer: Eine antiquierte EU-Regelung verhindere die Anpassung der Wälder an den Klimawandel.

Etwa 30 Prozent Deutschlands ist von Wald bedeckt.