Startrainer Pep Guardiola beendet laut Berichten nach Saisonende sein Engagement bei Manchester City. Einen Nachfolger hat der Premier-League-Verein wohl schon an der Angel – es handelt sich um einen alten Bekannten.
Es wäre das Ende einer Ära. Medienberichten zufolge endet im Sommer nach zehn Jahren die Zeit von Pep Guardiola als Trainer von Manchester City. Das Premier-League-Finale am Sonntag gegen Aston Villa wird damit voraussichtlich seine letzte Partie auf der City-Bank sein.
Im Hintergrund laufen bereits die Vorbereitungen für den Übergang. Der Mann für die Post-Pep-Ära soll nach Informationen des Transfer-Experten Fabrizio Romano der Italiener Enzo Maresca werden. Demnach existiert bereits eine vollständige mündliche Vereinbarung zwischen dem 46-jährigen Coach und dem englischen Spitzenklub. Maresca soll im Etihad einen Dreijahresvertrag unterzeichnen und den bereits eingeleiteten Umbruch des Kaders federführend vorantreiben.
Maresca gewann schon die Conference League
Für den Italiener ist es eine Chance auf Wiedergutmachung: Maresca war erst um den Jahreswechsel beim Ligarivalen FC Chelsea entlassen worden. Eine Entscheidung, die in der Fachwelt damals auf großes Unverständnis stieß. Immerhin hatte er die Londoner in seiner Premierensaison zum Sieg in der Conference League sowie im vergangenen Sommer zum Triumph bei der Klub-Weltmeisterschaft geführt. Nun zieht es den international dekorierten Taktiker wohl zurück in die Premier League.
Dass Guardiola den Verein nach zehn Jahren verlässt, kommt für Insider indes nicht völlig überraschend. Entsprechende Gerüchte hielten sich bereits seit Monaten. Ein Abschied mit der siebten Meisterschaft ist theoretisch zwar noch möglich, nach dem jüngsten Sieg des FC Arsenal gegen Burnley jedoch unwahrscheinlich. Zwar kann City am Dienstagabend mit einem Erfolg gegen Bournemouth den Rückstand auf zwei Zähler verkürzen, doch patzt Arsenal am finalen Spieltag gegen Crystal Palace nicht, wandert die Meisterschale nach Nordlondon.